2025 09.17. + 18. Inside Passage

Am 17. 09. am morgen packten wir unsere Sachen um nach Vancouver zu fahren. Da wir das Gepäck um 7h 30 am morgen im Bus verstaut hatten, die Abfahrt jedoch erst um 8h 30 geplant war, wollten wir noch kurz etwas Frühstücken. Das Restaurant öffnete auch kurz vor 8h. Sugi und ich waren die Einzigen unserer Gruppe im Frühstücksraum und so bestellten wir unser Essen. Wir hatten nicht mit der Langsamkeit der Küche gerechnet und Sugi freute sich schon ob den grossen, warmen Pfannkuchen mit den Beeren, einer halben Banane sowie dem Ahornsirup. Leider konnte sie nicht einmal die Hälfte ihrer Portion essen, schon mussten wir gehen. Schnell ging es von Victoria zur Haltestelle der Fähre nach Vancouver. Um ca. 10h verliessen wir Vancouver Island und fuhren ans Festland. Unterwegs gab es noch etwas Aufregung an Bord, ein Walfisch wurde kurz gesichtet. Nach der Walbeobachtungstour von gestern konnte ich die Aufregung wegen eines einzelnen Tieres nicht mehr nachvollziehen.

Von der Anlegestelle der Fähre fuhren wir quer durch Vancouver Richtung Hafen für die Kreuzfahrtschiffe. Natürlich wurde gerade eine Besichtigungstour durch die Stadt daraus gemacht. Vancouver hat schöne Seiten, jedoch auch sehr schattige Stellen. In gewissen Quartieren sieht man viele Drogen- und andere Süchtige, ein unangenehmes Bild. Schockierend. Wir kamen zum Terminal der Kreuzfahrtschiffe und verabschiedeten uns von Kaysy und den Mitreisenden, welche die Kreuzfahrt nicht gebucht hatten. Beinahe die Hälfte blieb noch im Bus.

Im Schiffsterminal ging es zu wie auf einem Flughafen. Auch checkten die Passagiere für drei verschiedene Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig ein. Ausweiskontrolle, Visakontrolle, Fingerabdrücke, Gepäckkontrolle, alles musste sein. Immer wieder wurden die Passagierströme aufgeteilt, bis schlussendlich alle Passagiere auf dem richtigen Schiff landeten. Das Gepäck musste noch auf die Kabinen transportiert werden. Wir waren noch immer am Auspacken der Koffer und Verstauen der Kleider, als das Schiff schon den Hafen verliess.

Die Informationen auf dem Schiff sind spärlich. Man muss sich alles selbst zusammensuchen. Per Zufall entdeckte ich, dass unser Abendessen um 17h im 5. Stock Tisch 63 stattfindet. Am Tisch fanden sich nur die Hälfte der vorgesehenen Gäste ein. Doch auch so waren die Kellner etwas überfordert und servierten Gerichte an Personen, welche etwas anderes bestellt hatten. Zum Glück konnte man das am Tisch noch die Gerichte unter den Gästen austauschen.

Die geräumige Kabine hingegen überraschte uns positiv und ich bin nun recht froh, dass wir diese Variante gebucht haben. Wir haben einen kleinen Balkon für uns allein, wo man direkt auf See und Land sehen kann. Schon am Abend wurde ein Wal gesichtet.

Nach ruhiger Nacht wachten wir um 7h Ortszeit auf und ich erlebte einen wunderschönen Sonnenaufgang. Leider bedeckte sich der Himmel später und wir sahen die Küste auch nicht mehr. Die Temperatur wird auch zunehmend kühler. Am späteren Nachmittag setzte leichter Regen ein, welcher bis zur Nacht anhielt. Keine Walfische oder Orcas zu sehen, nur tolle Kameras mit Superobjektiven. Morgen soll die Fahrt zwischen Inseln und Festland weiter Richtung Juneau gehen.

Notabene nun essen wir am Buffet im 8. Deck. Da kann man selbst aussuchen, was man Essen möchte und sieht direkt, was auf eigenem Teller landet.

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